Schlechte Gewohnheiten ade!

schlechte gewohnheiten

In meinem heutigen Beitrag möchte ich dir zeigen, wie du durch Meditation und Achtsamkeit schlechte Gewohnheiten in den Griff bekommen kannst, wenn du es möchtest.

Unser Leben wird nicht bestimmt durch Dinge, die wir hin und wieder einmal machen. Es wird bestimmt durch das, was wir wiederholt denken und tun. Gewohnheiten haben eine enorme Macht über uns und unser Leben. Sich die richtigen Gewohnheiten anzugewöhnen und vor allem auch schlechte Gewohnheiten abzulegen, ist wichtig, damit wir wachsen können und unser Leben verändern, wenn wir das wollen.

Schlechte Gewohnheiten

Welche schlechte Gewohnheiten möchtest du aus deinem Leben streichen?

Vielleicht möchtest endlich aufhören dich schlecht zu ernähren, zu rauchen, viel Alkohol zu trinken, Nägel zu beißen, Kaffee zu trinken, ein Couch-Potato zu sein, zu fluchen, zu jammern…..was auch immer es ist, was du dir abgewöhnen möchtest, die folgenden Schritte können dich dabei unterstützen.

Stress besser bewältigen

Warum tun wir Dinge, die schlecht für uns sind? Schlechte Gewohnheiten können eine Folge von Langeweile sein, aber auch von Stress. Um schlechte Gewohnheiten zu überwinden, ist es deshalb notwendig, eine gesündere Art zu finden, diese Langweile oder diesen Stress zu überwinden. Aus diesem Grund ist es immer eine gute Idee, mit einer neuen (gesünderen) Gewohnheit zu starten während du dir eine schlechte Gewohnheit abgewöhnen willst.

Mehr Kraft und Klarheit für den Geist und mehr Motivation

Eine Gewohnheit zu ändern, ist einfach, wenn man motiviert ist. Wo aber kommt diese Motivation her? Eine Möglichkeit ist, die Vorteile und die Nachteile einer bestimmten Gewohnheit klar sehen zu können und sich auch einzugestehen. Einer der größten und entscheidendsten Vorteile der Meditation ist, langfristig gesehen, dass unsere Selbstwahrnehmung und unser Selbstbewusstsein mit der Zeit steigen, ebenso die Klarheit in unserem Kopf. Je länger und regelmäßiger man meditiert, desto tiefer ist das Verständnis und die Sensibilität dafür, welche Folgen unsere ungewollten, schlechten Gewohnheiten haben. Und je tiefer dieses Verständnis und diese Sensibilität ist, umso größer die Motivation, davon abzukommen.

Meditation stärkt und ermutigt dich, nicht sofort auf deine Emotionen zu reagieren

Regelmäßige Meditation hilft zu erkennen, wenn unser Geist zerstreut ist. Wir verstehen unsere Gedanken und Emotionen besser, sehen sie klarer. Je länger du meditierst, desto mehr bist du in der Lage, auf die Dinge, die rund um dich herum passieren, nicht sofort zu reagieren.

Wenn deine Antwort auf Stress beispielsweise die ist, dass du sofort und automatisch zu einer Zigarette greifst, wirst du durch die regelmäßige Praxis der Meditation mit der Zeit an einen Punkt ankommen, an dem du ein paar Mal ganz tief ein- und ausatmest, deinen Körper entspannst, tiefe Stille erlebst und die Zigaretten wieder zurück in die Schachtel steckst.

Es hilft oft, zwei Minuten lang die Augen zu schließen und ganz tief ein- und auszuatmen. Fülle deine Lungen mit Luft und lass die gesamte Luft beim Ausatmen wieder raus. Versuch dabei so lange wie möglich einzuatmen und solange wie möglich wieder auszuatmen. Und bringe deine Aufmerksamkeit immer wieder zurück zu der Luft und der Energie, die dabei durch deinen gesamten Körper fließen.

Nach den 2 Minuten frag dich: Wie fühle ich mich jetzt?

Falls du das Gefühl hast: nein, ich möchte meiner schlechten Gewohnheit nachgehen – dann tu es. Es geht bei dieser Übung ja nicht darum, von hier auf jetzt alle deine schlechten Gewohnheiten abzulegen. So einfach ist das leider nicht. Schön wärs!

Aber falls du irgendwann (und der Punkt wird kommen) nicht mehr diesen Drang verspürst, deiner Gewohnheit nachzugehen, dann tu es nicht. Und das Wichtigste dabei: spüre wirklich in dich hinein. Was ist diesmal anders? Lächle und sei dir bewusst, dass das der Anfang einer wunderschönen Reise ist – der Reise eines achtsamen Lebens, welches dich dabei unterstützt deine schlechte Gewohnheiten durch neue, bessere, gesündere zu ersetzen!

Stärkerer Wille

Mit der Meditation stärkst du deine Konzentration und deine Willenskraft. Jedes Mal, wenn du während der Meditation merkst, dass deine Aufmerksamkeit von deinem Atem (oder worauf auch immer dein Fokus während der Meditation liegt) abschweift, geh zurück zu deinem Atem. Immer wieder und immer wieder. Ganz leicht und unbeschwert. Mit dieser Übung trainierst du deinen Willen und lernst deinen Geist zu beherrschen.

Und je stärker dein Wille ist, desto besser wird es dir gelingen, deine Aufmerksamkeit, deinen Fokus von den negativen Selbstgesprächen, destruktiven Emotionen und giftigen Gedanken auf das zu lenken, was wirklich zählt und dir wichtig ist. Je regelmäßiger du meditierst, je mehr Erfahrung du sammelst, desto größer ist der positive Effekt auf deine Gesundheit, deine Beziehungen, deiner Karriere.

Für mich persönlich ist das die größte Freiheit, die ich erleben darf – zu sagen:

Ich entscheide, deshalb tue ich es jetzt einfach.

Das fühlt sich so unendlich gut an.

Es mag für den einen oder anderen vielleicht als ein unmögliches Ziel erscheinen, aber das ist es nicht: unsere Willenskraft ist wie ein Muskel. Trainierst du ihn täglich, stärkst du ihn und schaffst mit der Zeit alles, was du dir vornimmst.

Fokus und Visualisierung

Indem du dich auf Dinge, die du schaffen und erreichen möchtest, fokussierst und sie visualisierst, motivierst du dich selbst und änderst deine Sicht auf die Dinge und automatisch ändern sich auch deine Gefühle und Gedanken diesbezüglich. Wenn du dir schlechte Gewohnheiten abgewöhnen möchtest, steigern Übungen zur Visualisierung deine Fähigkeit, der Versuchung zu widerstehen und dem Drang nachzugeben.

Beginne zu meditieren – noch heute

Meditation ist wie du siehst eine große Unterstützung, wenn man schlechte Gewohnheiten ablegen möchte. Für die meisten Menschen ist es aber schwierig, anzufangen und ja, es dauert auch, bis man Ergebnisse sieht. Aber ich kann dir eines versprechen: es ist langfristig gesehen ein Investment in dich selbst.

Schaffe Bewusstsein

Nimm dir Stift und Papier und ein paar Minuten Zeit.

  • Liste alle negativen Punkte auf, die mit deiner schlechten Gewohnheit einhergehen
  • Liste alle Dinge auf, die dein Leben positiv verändern könnten, wenn du es schaffst, deine schlechte Gewohnheit ein für alle Mal loszuwerden
  • Dann liste alle Ausreden auf, die du immer wieder als Entschuldigung nimmst, um deine schlechte Angewohnheit fortzuführen.

Nimm dir wirklich ein bisschen Zeit dafür. Du wirst durch diese Übung ein stärkeres Bild davon bekommen, warum du von einer schlechten Gewohnheit lassen solltest. Und dann werde dir klar darüber, was die wichtigste Emotion und der wichtigste Antrieb dafür ist, dass du diese schlechte Gewohnheit loswerden möchtest. Versuch dich dabei immer positiv auszudrücken.

Um schlechte Gewohnheiten loszuwerden, muss man sich immer zuerst über die internen und externen Trigger bewusst werden. Stell dir folgende Fragen:

  • Zu welcher Tageszeit und an welchen Orten führst du die schlechte Gewohnheit normalerweise durch?
  • Mit wem bist du normalerweise zusammen?
  • Welche Situationen, Gefühle und Gedanken bringen dich dazu? Wie fühlst du dich und was denkst du, kurz bevor du diese schlechte Gewohnheit angehst?
  • Wie fühlt sich dein Körper an? Vorher, währenddessen und danach? Stell dir Fragen wie: Was fühle ich? Wie fühle ich mich? Achte auf deinen inneren Dialog.

Natürlich kann es sein, dass du mit einer schlechten Gewohnheit aufgrund psychologischer Ursachen oder traumatischer Ereignisse begonnen hast. Falls du denkst, dass dies bei dir zutrifft, ist es immer gut, psychologische Hilfe zu holen. Viele Menschen tun das nicht, weil sie sich vielleicht dafür schämen oder aber Angst haben, was andere Menschen über sie denken könnten.

Es ist nichts dabei, psychologische Hilfe zu holen – das zeigt nur wie stark und mutig du bist und dass du dein Leben positiv verändern möchtest!

Fest steht: wir alle haben sie, diese schlechten Gewohnheiten, die einfach nicht so richtig weggehen wollen. Mit der Meditation und den Tipps und Tricks aus diesem Beitrag schaffst du es langfristig, mit ungewollten Gewohnheiten endlich Schluss zu machen.

Und dabei wünsche ich dir aus tiefstem Herzen viel Erfolg! 😊

2 Kommentare

  1. Niedereder Annemarie sagt:

    Liebe Fari, danke für diesen Artikel! Deine Worte machen Mut gewünschte Veränderungen in Angriff zu nehmen. Einfach diese Kraft zu spüren, dass ich frei entscheiden kann, ist ganz toll! LG Annemarie 🙂

  2. Fari sagt:

    Liebe Annemarie, so schön! Das freut mich sehr! 😊❤️

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